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Disability Inclusion International: Zero Project Conference 2026

Zero Project

Die Zero Project Conference 2026 brachte von 18. bis 20. Februar 2026 mehr als 1.400 Teilnehmende aus rund 100 Ländern in der UNO-City in Wien zusammen. Veranstaltet wurde sie vom Zero Project, einer Initiative der Essl Foundation. Im Mittelpunkt stand Disability Inclusion mit einem klaren Fokus auf Accessibility, Information and Communication Technology sowie Crisis Response. Die Konferenz präsentierte praxiserprobte Lösungen, die Barrieren abbauen und gesellschaftliche Teilhabe stärken.

Eine offizielle Nachlese mit Einblicken in die ausgezeichneten Projekte und Themenschwerpunkte findet sich direkt beim Veranstalter.

Disability Inclusion und Arbeitswelt

Ein Teil des Programms der Zero Project Conference 2026 widmete sich der Verbindung zwischen Accessibility und Employment. Sessions griffen Themen wie inklusive Arbeitsmodelle, technologische Entwicklungen und die Rolle von KI im Kontext von Inklusion auf.

Damit wurde deutlich, dass eine inklusive Herangehensweise unmittelbare Auswirkungen auf Organisationen und Beschäftigung hat. Digitale Systeme, Arbeitsumgebungen und interne Prozesse beeinflussen, ob Teilhabe am Arbeitsmarkt möglich ist.

Inklusion braucht Struktur

Die Diskussionen auf der Zero Project Conference 2026 zeigten, dass Disability Inclusion klare Zuständigkeiten und Fachkompetenz erfordert. Organisationen müssen Anforderungen verstehen, Standards anwenden und Prozesse koordinieren.

Hier gewinnt die Rolle von Fachpersonen für Barrierefreiheit an Bedeutung. Wer Inklusion strukturiert umsetzen möchte, benötigt fundiertes Wissen zu rechtlichen Grundlagen, technischen Standards und organisatorischer Verankerung.

Eine entsprechende Qualifizierung bietet das Kompetenztraining für Barrierefreiheitsbeauftragte, das zentrale Aspekte von Disability Inclusion systematisch behandelt.

Inklusion als Entwicklungsprozess

Die Zero Project Conference 2026 machte deutlich, dass Disability Inclusion kein einmaliges Projekt ist, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Internationale Beispiele zeigen, wie technologische Innovation, organisatorische Veränderung und partizipative Ansätze zusammenspielen.

Organisationen, die Disability Inclusion ernst nehmen, analysieren ihre Abläufe, prüfen ihre digitalen und physischen Angebote und entwickeln konkrete Maßnahmen. Moderierte Formate unterstützen diesen Prozess, indem sie Analyse und Praxis verbinden.

Wie Inklusion im eigenen Arbeitsumfeld weiterentwickelt werden kann, zeigt die Inklusionswerkstatt.

Digitale Accessibility als zentrales Element

Ein Schwerpunkt der Zero Project Conference 2026 war digitale Accessibility. Accessibility in ICT betrifft Websites, Apps, digitale Dienstleistungen und Kommunikationssysteme. Disability Inclusion setzt voraus, dass diese Angebote zugänglich gestaltet sind.

Technische Standards sind vorhanden. Entscheidend ist ihre strukturierte Umsetzung im organisatorischen Alltag. Inklusion wird damit zu einer strategischen Aufgabe für Führung, IT und Organisationsentwicklung.

Fazit: Disability Inclusion global und lokal

Die Zero Project Conference 2026 zeigt, wie Disability Inclusion international gedacht und praktisch umgesetzt wird. Die Impulse reichen von technologischer Innovation bis zu strukturellen Veränderungen in Organisationen.

Disability Inclusion entsteht nicht allein auf internationaler Bühne. Sie wird wirksam, wenn Organisationen Verantwortung übernehmen, Kompetenzen aufbauen und Barrierefreiheit systematisch verankern.

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